Sektionsausflug 2019

Rundwanderung auf die Rester Höhe am 24.08.2019

Vom Pass Thurn (1.270 m) gingen die 14 Teilnehmer über einen etwas eintönigen Forstweg, vorbei anPilzsammlern und Preiselbeerpflückern, bis endlich ein schöner Steig durch den Plattwald begann. Nach einer ersten Trinkpause ging es an Heidelbeerfeldern und vielen - meist giftigen - Pilzen vorbei auf eine Anhöhe, wo das Ziel bereits in Sichtweite war. Vorbei an einem Speichersee und einem schönangelegten Teich waren wir bald nach einem letzten knackigen Anstieg auf der Rester Höhe (1.894 m)angekommen. Leider gibt es dort kein Gipfelkreuz und die Höhe ist total überbaut mit der Bergstationder Panoramabahn und einem Restaurant, wo es Mittagessen gab.

Da der Normalweg ins Tal durch einen großen, mit Folie abgedeckten Schneehaufen versperrt war, ging es auf dem Forstweg vorbei ander Moser Alm durch den Näßlinger Wald zurück zum Pass Thurn. Unterwegs griffen wir noch eine Wanderin aus Sachsen auf, die eigentlich zur Mittelstation der Panoramabahn wollte, sich aber total verlaufen hatte und bereits am Umkehren war. Am Pass Thurn konnte sie telefonisch ihren Mann erreichen, der sie dort abholen wollte.

Tourdaten: 13,7 km, 750 hm An-/Abstieg3:30 h Gehzeit, 4:40 h Gesamtzeit

Tourenleiter und Bericht: Reinhard FritschFotos: Reinhard Fritsch und Gerhard Mayer

 

 Panoramawanderung zum Großen Rettensteinam 25.08.2019

Von der Bergstation der Wildkogelbahn gingen die 14 Teilnehmer über einen schönen Steig, immer mit Blick zum Großen Rettenstein, bis zur Herrensteigscharte (2.028 m), wo eine erste Trinkpause eingelegt wurde. In stetem gemütlichemAuf-und Abstieg ging es immer weiter Richtung Retten-stein, der mal sichtbar, mal verborgen hinter der nächsten Anhöhe, aber immer das Ziel war. Vorbeian Heidelbeerfeldern mit wunderbarem Blick in alle Richtungen waren wir bald am Steinfeldjoch (1.995 m) angekommen, wo es eine Brotzeit gab. Da der weitere Weg zum Schöntaljoch teilweise abgerutscht und auch nicht mehr so interessant war,zudemein Gewitter von Westen her aufzog, entschied der Tourenleiter umzukehren. Der Rückweg wurde aber dann doch noch genutzt, um die Heidelbeerfelder zu plündern.Einfach köstlich! Und das Gewitter hatte sich auch verzogen, gut gelaufen.

Tourdaten: 15,4km, 530hm An-/Abstieg, 4:10h Gehzeit, 5:20h Gesamtzeit

Tourenleiter und Bericht: Reinhard Fritsch

Fotos: Ingeborg Haller, Renate Fritsch

Sonnenweg von Bramberg nach Buasen 26.08.2019

Norbert bringt uns nach Brambergundläßt uns, wie wirspäter feststellen, am richtigen Punkt aussteigen, wir müssen nur den Berg hinaufsteigen und schon sind wir auf dem Panorama-weg, dem „Sonnenweg“, wie er heißt.Aber heute will die Sonne nicht scheinen, der Nebel hängt im Tal.Die Smaragd-Bahn fährt über uns hinweg, wir sehen sie nicht.Auch die Berge auf der anderen Talseite kann man nur ahnen, aber dann plötzlich reißt der Himmel aufund die Hohen Tauern liegen vor uns.

Unser Weg führtauf halber Höhemit größeren Höhenunterschieden mal auf mal abam Berg entlang: ein Stückauf der Straße, mal am Waldrand längs, durch halben Urwald, an kleinen Wasserfällen vorbei, auch durch Mischwald mit vielen, vielen Pilzen und über ausgedehnte Weiden mit weitem Blick.

Unsere Gaststätte „Neuhaushof“ hat Ruhetag, aber in der Nähe einen Tisch zum Rasten. Weiter steigen wir durch Wald auf, haben sogar in einer Schlucht einen Wildkogelhausblick in der Höhe und machen Pause im „Stockenbaum“. Frisch gestärktund gut gelaunt, erreichen wir nach einergutenStunde Buasen.

 

Wanderung über Frühmesser und Steinkogel am 26.08.2019

Von der Bergstation der Wildkogelbahn ging die kleine aber feine Gruppe von 4 Teilnehmern vorbei an einer Baustelle, wo riesige Mengen Berg weggeschoben wurden, deren Sinn sich uns nicht ganz erschloss – wahrscheinlich eine Hangbegradigung für die Skifahrer- über einen endlich schönen Steig, immer mit Blick zum unerreichbaren Rettenstein zum Frühmesser (2.233 m). Über einen teils ausgesetzten Weg ging es abwärts zur Geigenscharte (2.028 m). Der Aufstieg zum Steinkogel führte über ein Hochmoor und einen schmalen Pfad zum Einstieg, der mit großen Blöcken und einer Eisenleiter zum Klettern einlud. Alle hatten großen Spaß dabei und es hätte noch ewig so weiter gehen können. Am Gipfel des Steinkogels (2.299 m) gab es die verdiente Brotzeit und eine wunderbare Rundumsicht vom Wilden Kaiser, über die Loferer Steinberge, den Hochkönig, die Tauernbis zum Großvenediger. Der Abstieg war im Vergleich zum Aufstieg eher langweilig und alle waren froh, den Weg in diese Richtung gegangen zu sein. Nach 700 m Abstieg kamen wir an der Steiner Alm (1.595 m) an und genossen Speis und Trank. Vorbei an der Taubensteinkapelle erreichten wir nach weiteren 600 hm Abstieg durch den Dürnbachwald unser Hotel Buasen, wo die Abkühlung im Naturteich echt willkommen war.

Tourdaten: 16,6 km, 550 hm Anstieg, 1.610 hm Abstieg, 5 h Gehzeit, 7 h Gesamtzeit

Tourenleiter und Bericht: Reinhard Fritsch

Fotos Alexandra Sann, Reinhard Fritsch

Plattenkogel 27.08.2019

Schwer fällt der Abschied am Morgen nach dem Frühstück, die Koffer sind verstaut, ein letzter Blick auf die Berge gegenüber, herzliche Verabschiedung von Seiten der Gastleute undschon sitzen wir im Bus Richtung Heimat.

Unterwegs steht allerdings noch eine Wanderung auf unserem Programm. Gruppe 1 steigt an der Mautstelle Gerlosplatte aus, um auf den Plattenkogel (2039) zu laufen. Bis zum Fuß des Berges ist es nicht weit, dann steigen wir über eine Weide zwischen grasenden Kühen stetig aufwärts, zunächst nicht weit vom Waldrand entfernt und später am dem Lift längs bis zur Bergstation. Der Tag ist noch jung, wir Wanderer frisch, so haben wir schon nach einer guten Stunde den Gipfel erreicht, wo der Brotzeit fröhlich zugesprochen und die Aussicht genossen wird. Der Fußweg führt weiter Richtung Breitscharte, wir aber folgen bald einem Fußpfad zur Straße, auf der wir durstig die Gletscherblick-Alm erreichen.

Durch Weideland mit vielen winterlichen Ski-Spuren erreichen wir Hochkrimml, wenden uns nach Silberleiten und finden schnell den Fußweg hinunter zum Speicher Durlaßboden, wo unsbei der Talstation der Lifte der Bus wieder abholt.

Tourenleiter und Bericht: Ingeborg Haller

Fotos: Ingeborg Haller und Dr. Eberhard Anrdt

Wanderung zum Ochsenkopf am 27.08.2019

Von der Bergstation der Dorfbahn in Königsleiten gingen die 9 Teilnehmer vorbei an dem üblichen Speichersee und einer Flying Fox Talstation über einen immer steiler werdenden Steig zum Falschriedel (2.420 m). Über einen feuchten Wiesenpfad, verunreinigt von den Schafen, die hier grasten, ging es über einen teils ausgesetzten Steig mit leichter Kletterei immer am Grat entlang zum Ochsenkopf (2.469 m), wegen nasser und verunreinigter Sohlen nicht ganz ungefährlich. Der Abstieg erfolgte auf gleichem Weg und am Falschriedel gab’s endlich Brotzeit. Im weiteren Abstieg wurde nach der Sattelscharte die Königsleitenspitze (2.315 m) erklommen und ein letzter Blick über die umliegenden Berge genossen. Mangels Alternative kehrten wir in der Bergstation der Dorfbahn ein, wo die Aufmachung und die Sprache der Speisekarte bereits die Preise erahnen ließ. Wir beschränkten uns auf Getränke und genossen die Sonnenstrahlen!

Tourdaten: 5,3 km, 430 hm An-/Abstieg, 2 h Gehzeit, 3:20 h Gesamtzeit

Tourenleiter und Bericht: Reinhard Fritsch

Fotos: Alexandra Sann, Reinhard Fritsch

kl1 P1190239  kl2 P1190250 GR Rettenstein 2366 t 
kl1551 Auf dem Plattenkogel2036m mit Reichenspitzgruppe  kl1560 Namensgebender BlickGletscherblick Alm 
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klHohe Tauern 2019 Tag4 46  klHohe Tauern 2019 Tag4 91 small 
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